Mittwoch, Oktober 1, 2025

Ammelshain und Zwischenfazit

Wieder ein Versuch - zum vierten Mal im September, doch der Wels will einfach nicht.
Auch die Schleie waren heute nicht zu sehen, die Sicht war aber leider auch nicht besonders ..
Dafür gab es mehrere Milben, nicht ganz scharf.(
Und der Höhepunkt am Ende des Tauchgangs: die erfolgreiche Jagd eines Hechts. Während der 90 Minuten bin ich an 12 Hechten vorbeigekommen, von denen vier in der Zeit, die ich sie beobachtete, eine Attacke starteten. Zwei davon unternahmen mehrere Versuche direkt hintereinander. Ist mir so in der Häufung noch nie aufgefallen. Die Hechte merken wohl, das es kälter wird im See und hauen sich noch mal die Wänste voll?
Sind sie auf Pirsch quasi immobil, hat sich der mit seinem Happen relativ schnell ins Dickicht geschlagen. Hatte wohl Angst vor Mundraub.

PS: Langsam klappt es besser mit der Beherrschung der Kamera (nach ca. 30 Tauchgängen!). Die Bedienung ist - gerade mit 5mm Neopren um die Finger - extrem fummlig. Auch das Display ist ein wenig klein und lässt bei mir zunehmend Interpretationsspielraum ;)
Doch wie krass sich schon die Ausrichtung der Kamera zur Sonne unter Wasser auf die Belichtung auswirkt (oder plötzliche Wolken), ist mir heute erst voll bewusst geworden. Gerade, wenn es schnell gehen muss, braucht es wohl mehrere “Einstellungs-Speicherplätze”, um bei Belichtung und Schärfe bessere Ergebnisse zu erzielen. Naja, das hätte hier wohl auch nicht geholfen.
Mein minimales Setting begrenzt definitiv noch lange nicht die Fotos. Doch Licht von 2 Seiten ist der nächste Schritt. Bei diesen Sicht-Verhältnissen wohl auch längere Arme, wenn das Objekt mehr als 50 cm von der Linse weg ist.
Für Milben & Co braucht es einen Vorsatz - mehr bekomme ich so nicht hin.