Sonntag, Oktober 5, 2025

Gröberner See

Bepriesen als “klare Fischsuppe” war ich zum 2. Mal hier, Anfang April war von Fisch nix zu sehen. Leider hatte der See diesmal nur noch 15°C, so dass sich viele Fische wohl schon zurückgezogen haben (Laut Frank ab ca. 16°C). Hecht, Zander oder Wels ließen sich nicht blicken und ohne Sonne gab es auch nicht die versprochenen 10 Meter Sicht.
Dafür aber Unmengen Wasserpflanzen und Dreikanntmuscheln. Und auch hier der Sonnenbarsch als hübsche Erweiterung des Standardfischbesatzes. Seine Fluchtdistanz bei angehaltenem Atem schmolz auf 70 cm. Insgesamt aber doch eher ein hektischer Zeitgenosse.

Der See selber ist leicht zu betauchen, auch wenn direkt neben dem Einstieg eine Bootsausahrt ist (Floßausleihe). Alles ist “beschildert” und ein “Wegenetz” aus Leinen ist ausgelegt. Irgendwann schau ich noch einmal im Frühsommer vorbei, am besten mit Floßtauchgang.

Mittwoch, Oktober 1, 2025

Ammelshain und Zwischenfazit

Wieder ein Versuch - zum vierten Mal im September, doch der Wels will einfach nicht.
Auch die Schleie waren heute nicht zu sehen, die Sicht war aber leider auch nicht besonders ..
Dafür gab es mehrere Milben, nicht ganz scharf.(
Und der Höhepunkt am Ende des Tauchgangs: die erfolgreiche Jagd eines Hechts. Während der 90 Minuten bin ich an 12 Hechten vorbeigekommen, von denen vier in der Zeit, die ich sie beobachtete, eine Attacke starteten. Zwei davon unternahmen mehrere Versuche direkt hintereinander. Ist mir so in der Häufung noch nie aufgefallen. Die Hechte merken wohl, das es kälter wird im See und hauen sich noch mal die Wänste voll?
Sind sie auf Pirsch quasi immobil, hat sich der mit seinem Happen relativ schnell ins Dickicht geschlagen. Hatte wohl Angst vor Mundraub.

PS: Langsam klappt es besser mit der Beherrschung der Kamera (nach ca. 30 Tauchgängen!). Die Bedienung ist - gerade mit 5mm Neopren um die Finger - extrem fummlig. Auch das Display ist ein wenig klein und lässt bei mir zunehmend Interpretationsspielraum ;)
Doch wie krass sich schon die Ausrichtung der Kamera zur Sonne unter Wasser auf die Belichtung auswirkt (oder plötzliche Wolken), ist mir heute erst voll bewusst geworden. Gerade, wenn es schnell gehen muss, braucht es wohl mehrere “Einstellungs-Speicherplätze”, um bei Belichtung und Schärfe bessere Ergebnisse zu erzielen. Naja, das hätte hier wohl auch nicht geholfen.
Mein minimales Setting begrenzt definitiv noch lange nicht die Fotos. Doch Licht von 2 Seiten ist der nächste Schritt. Bei diesen Sicht-Verhältnissen wohl auch längere Arme, wenn das Objekt mehr als 50 cm von der Linse weg ist.
Für Milben & Co braucht es einen Vorsatz - mehr bekomme ich so nicht hin.