Surreales ohne Tiefenschärfe
Trocki an – rauf aufs Eis. Am Rand hat es nur 2 cm, es knackt bedenklich. Das liegt am örtlichen Eisbader, der hier immer wieder den Eisbrecher gibt. Ein Stück weiter ist das Eis mehr als 10 cm dick. Dem rücken wir (Ice solo lieber nicht) mit Langstielaxt zu Leibe. Frieren zwecklos.
Zum Teil ergaben sich krass surreale Bilder – müsste man glatt „in Öl“ vermarkten.
Kernproblem war fehlende Tiefenschärfe bei den „Landschaftsaufnahmen“. Aufgrund der komplexen Lichtverhältnisse wählte ich wie bisher auch immer die kleinsten Blenden.
Mit ISO 800 hatte ich dann ziemlich kure Verschlusszeiten und trotzdem wegen der stark reflektieren Eisdecke mit Überbelichtung zu kämpfen. Unter Wasser bin ich nicht auf die Idee gekommen, statt mit Verschlusszeit mit Blende zu kompensieren.
Gelegentlich war es aber auch fehlender Fokus. Ehrlicherweise bin ich hier meist zu schnell beim Abdrücken, zumindest beim 2. Schuss.
Alternativ kann man natürlich auch in Technik investieren, z.B eine passende Weitwinkellinse (1kg!) oder (und;) den 2. Blitz mit längeren Armen. Und endlich austarieren. Ist ja schon jetzt nervig zu bedienen.
Natürlich waren auch die Bedingungen im Wasser nicht optimal. Leider war absolut graues Wetter, Sonne nicht mal zu erahnen und auch von der Trübheit des Wassers war ich enttäuscht. In 2 Wochen vielleicht? Trotzdem - MEGACOOL! Unbedingt selber machen.


























