Makrolinsentest
Pünktlich zum Osterreiten öffnet die schmucke Horka wieder ihre Pforten. So beschloss ich, mein jungfreuliches (;) Inon UCL-90 Makro (später mal ein Bericht zur Wahl und ob es eine gute war) auszuprobieren. Damit lassen sich für blinde Maulwürfe wie mich zu Hause noch nachträglich die tollsten Sachen entdecken.
Die Temperaturen lassen auch wieder längere Tauchgänge zu, ohne sich die Finger abzufrieren und so war trotz für Horka mäßiger Sicht und noch „abgetauchter“ Krebse meine Erwartung groß.
Natürlich wollte ich auch die neue Linsenhalterung testen und schraubte die Linse erst auf 5m am Gehäuseport fest – ziemlich fummlig. Schon nach dem ersten Tauchgang gibt es kleine Blessuren am Gewinde. Auch muss man ziemlich viel schrauben - definitiv nix für ständige Wechsel. Hierfür sollte man zu einem Bajonettverschluss greifen (was aber auch wieder ..).
Minimalziel war eine Wasserassel abzulichten. Bei meinen Versuchen wird deutlich, dass die Hauptschwierigkeit eine ordentliche Positionierung der Kamera (immer ist was im Weg) und der Blitze (besser nur einer) ist. Natürlich ist auch das Fokussieren problematisch.
Aber trotzdem reichte es auch, um im Nachgang neues zu entdecken: ich tippe mal auf einen weiblichen Hüpferling, auch wenn keine Fühler zu sehen sind. Den Süßwasserpolyp habe ich ebenso wieder erst auf dem Foto entdeckt. Den „Schwamm“ konnte ich auch nur nachträglich aufgrund der einzelnen Brutknospen auf dem Bild identifizieren. Bisher hatte ich so was immer für „Ausblühungen“ des Gesteins gehalten :(
So als Fazit: Sehr cool und noch eine zusätzliche Herausforderung, aber nur was für Solotauchgänge.














