Start mit 5m Sicht in Ammelshain
Die nachträgliche Entdeckung des „Hüpferlings“ auf einem Makro-Foto, das wage Wissen, dass sich die Sicht als Folge von zur Verfügung stehenden Nährstoffen, Sauerstoff, Temperatur und Licht und der damit verbunden Zusammensetzung und Menge des Phyto- und Zooplanktons ergeben könnte (stark vereinfacht) und die Enttäuschung, dass die „lange“ Eisschicht nicht zu einer tollen Sicht im März geführt hat, gab den Anstoß: ich besorgte ein Mikroskop und eine einfache usb-Kamera und nehme Wasserproben unter „die Lupe“.
Erstmal wenig systematisch. Eine einfache „Schöpfprobe“ (0,3 l) ufernah, ein Tag absetzen lassen und eine kleine Probe von unten aus dem Glas bei 400facher Vergrößerung sichten.
Aber die Arten auch nur den Typen Grün-, Kiesel- oder Braunalge zuzuordnen ist mir unmöglich .. Ich werde mir wohl Bestimmungsliteratur zulegen müssen, wenn ich tatsächlich Arten zuordnen will, die ja dann auch noch Anzeiger für Wasserqualität sein sollen.
Als Referenzwert dienten zwei Proben aus Müglitz und Elbe. Bei diesen gab es fast keine Bewegung, also kein Zooplankton. Dies bot dem beginnenden Wachstum der Algen bei Zunahme der Lichtintensität durch die zunehmende Tageslänge also recht wenig Druck.
Dafür gab es massenhaft Algen aller Größen und Formen. Eine Wassertrübung bei Unmengen teils mm-Großen Kiesel- und Grünalgen ist wohl zwangsläufig. Bezeichnenderweise konnte ich bei der ersten Ammelshainer Probe sogar das „Große Fressen“ im Video festhalten.














