Samstag, April 25, 2026

Fischegel an Hecht

Makrolinsentest 3

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Vis-a-Vis oder Tête-à-Tête

Kurz entschlossen habe ich das schöne Wetter genutzt und zum ersten Mal in diesem Jahr Ammelshain angesteuert. Die Sicht in den anderen Steinbrüchen war nicht so gut und dann lieber das Schlechte vom Besten (Horka war zu).
Da ich die Hechte hier schon genügend genervt habe, zog ich nach der ersten Begegnung wieder mein neues Inon UCL-90 Makro auf, da ich einerseits keine Hoffnung auf Welssichtung hatte und andererseits meine Fokus-Skills entwickeln wollte. Das der Hecht einen „Mitesser“ an Board hatte, viel mir .. erst auf dem Video auf, doch sogar auch auf dem Bild ist der Fischegel gut zu erkennen, wenn man weiß, dass er da ist.

Der frei schwebende „Wechsel“ auf Makro klappt immer besser, was ich leider vom Fokussieren nur bedingt behaupten kann. Ehrlich gesagt, erkenne ich kaum die korrekte Fokussierung auf dem winzigen Display (Jetzt verstehe ich den verbreiteten Monitorwunsch immer besser, zumal sich dieser Zustand des Erkennens kontinuierlich verschlechtert ;). Deswegen brachte auch der Wechsel auf manuellen Fokus nur bedingten Fortschritt, da mit Makro die Tiefenschärfe doch erheblich leidet. Krabbelt dann eine Milbe durch einen Algenteppich, dreht der Autofokus durch und ich kann auch nicht wirklich die korrekte Distanz für Schärfe erkennen.

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entspanntes Tauchen

Auf alle Fälle ist es jetzt schon angenehm zweistellig warm in den oberen Metern, so dass auch in Lauerstellung längere Tauchgänge ohne Frieren möglich sind. Die Entscheidung für Makro war richtig, kein Wels war in Sicht. Allerdings gab es einen Tipp. Sowohl zeitlich (gegen 5 pm) als auch örtlich (am Käfig). Am Schutzgebiet werde ich also beim nächsten mal wieder ohne Makro patrouillieren.
Insgesamt war es ein perfekter Tauchgang – nur am Anfang musste ich seit Ewigkeiten mal wieder meine Flasche neu justieren. Ich hatte den Gurt nicht fest genug gezogen (da hatte ich schon mal sorgfältiger drauf geachtet) und so hing sie mir nach dem Hinweg in den Kniekehlen. Ich wollte schon faul sein, aber der Reglerschlauch war zu kurz. So konnte ich den Kopf nicht richtig nach links drehen. Das sollte aber kein Argument für Long-Hose/ Short-Hose – Kombi sein ;)! Allerdings sollte man das Jacket-Ab-und-Anlegen öfter trainieren. Schon im Hüfttiefen ist das Wechseln nervig. Im Freiwasser ist das komplette Blei weg. Eigentlich unmöglich mit Trocki das Teil ab und wieder anzulegen. An den Trocki-Inflator hab ich auch erst beim Abtauchen gedacht.
Da kommt dann wieder side-mount ins Spiel ..